5 Tipps für guten Ton in Slideshows  von Michael Grindmayer (www.truedesign.de) - Teil 1
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5 Tipps für guten Ton in Slideshows von Michael Grindmayer (www.truedesign.de) - Teil 1

Michael Grindmayer (www.truedesign.de) ist diese Woche unser Kreativer der Woche und u.a. spezilalisiert auf die Erstellung hochwertiger Audio-Slideshows. Ab heute wird er, jeweils donnerstags, sein Fachwissen im 5-teiligen Tutorial-Workshop weitergeben. Der erste Teil beschäftigt sich heute mit Set-Up und Equipment.

Tipp 1:  Recording-Equipment

Ich benutze für Tonaufnahmen den Audiorekorder Olympus LS-5 (technische Daten). Das Gerät ist klein, hat zwei hochwertige Mikros eingebaut, eine lange Batterielaufzeit und funktioniert sowohl mit 2 GB eingebautem Flashspeicher als auch mit externer SD-Karte.

Ich kann mein externes Richtmikro (ein Rode NTG-2) genauso anschließen wie ein Paar Kopfhörer. Außerdem hat es einen 1/4-Zoll Stativanschluss und dämpfende Gummifüße an der Unterseite. Besonders der Stativanschluss ist wichtig, weil ich das Gerät dadurch einigermaßen schwingungsfrei und weit weg vom Sprecher positionieren kann, während ich ihn mit dem externen Mikro interviewe. Oft bearbeiten die Leute nämlich beim Sprechen unbewusst mit den Fingern den Tisch und wenn das Gerät dort liegt, hat man das alles in der Aufnahme.

 

BU: Audio-Basisausstattung für Slideshowmacher: Audiorekorder Olympus LS-5, Nikolai Windschutz, Richtmikrofon Rode NTG-2, Kopfhörer (noch besser: Sennheiser HD-201 o. ä.; schützt vor Umgebungsgeräuschen)
 

Normalerweise nehme ich mit dem externen Richtmikro auf. Es hat gegenüber den eingebauten Mikros den Vorteil, dass unerwünschte Umgebungsgeräusche wie Verkehr oder Kühlschrankbrummen recht gut außen vor bleiben. Will ich dagegen Ambiente mit aufnehmen, benutze ich die eingebauten Mikros und stelle im Menü des Rekorders die Richtcharakteristik auf „weit“. Passt das nicht, habe ich noch die Wahl zwischen  Modi wie „eng“ oder „Zoom“.

Tipp: Gepegelt wird automatisch oder manuell. Unbedingt darauf achten, dass der Ton nicht übersteuert! Das heißt bei manuellem Auspegeln: unbedingt vorher Tests mit dem Protagonisten durchführen. Am ehersten wird hierbei die tatsächliche Sprechlautstärke erreicht, wenn man dem Interviewee vorgaukelt, das Interview laufe bereits.

Tipp: Bei Tonaufnahmen immer darauf pochen, dass alle Handys ausgeschalten sind! Besonders in geschlossenen Räumen hört man es deutlich knacken, wenn die Dinger den Sendemasten suchen.

Autor: Redaktion

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